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Ergebnisse

Projektergebnisse in Kürze

  • Beitrag zur Vorbereitung der Maßnahmenplanung gemäß der WRRL

  • verbesserte Einsicht in Handlungsoptionen und Steuerungsmöglichkeiten in Richtung Nachhaltigkeit, sowohl seitens der Forscherinnen und Forscher als auch seitens der Akteure

  • Nutzbarmachung der Partizipationsergebnisse für die regionalen Akteure:

    • ein Schlussdokument zur deutschen Fallstudie, das den Akteursforumsprozess dokumentiert und seine wichtigsten Ergebnisse zusammenfasst

    • eine CD-ROM mit Darstellung des agentenbasierten Modells der österreichischen Fallstudie

Inhaltliche Ergebnisse

Institutionen- und Akteursanalyse

  • Die Implementierung der EG-Wasserrahmenrichtlinie führt zu Unsicherheiten und Schwierigkeiten auf der regionalen Umsetzungsebene

  • Vor allem die aktive Beteiligung ist ein wichtiger Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung der WRRL

  • Regionale Akteure, ihre Interessen, Ressourcen und Wahrnehmungen, haben erheblichen Einfluss darauf, wie Handlungs- und Interpretationsspielräume der WRRL für die regionale Umsetzung ausgestaltet werden.

GIS-basierte Modellierung der Nährstoffbelastung des Grundwassers

  • Der Ansatz des Vulnerability Assessment der Klimaforschung (IPCC) ist gut geeignet, um eine Einschätzung der Gefährdung des Grundwassers im EZG Hase unter Berücksichtigung der drei Faktoren Exposition, Sensitivität und Adaptionsvermögen durchzuführen. Die Integration des Faktors Adaptionsvermögen ermöglicht die Einbindung der Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in die Modellierung.

  • Durch den kombinierten Einsatz der Modelle DRASTIC und STOFFBILANZ kann eine gegenüber der Bestandsaufnahme der WRRL räumlich differenziertere Beschreibung der Belastung durch diffuse Quellen vorgenommen werden.

  • STOFFBILANZ ist gut geeignet, um die Erstellung der Maßnahmenprogramme der WRRL zu unterstützen.

  • Aus den Erfahrungen der Modellanwendung im Akteursforum wurden Empfehlungen für den Einsatz von Modellen in Beteiligungsprozessen der WRRL abgeleitet.

Methodenentwicklung im Partizipationsprozess

  • Eine Methodenkombination aus 'Group Model Building' und 'Multikriterien-Analyse', wie sie im Akteursforum entwickelt wurde, ist gut geeignet, um

    • Wahrnehmungsdifferenzen transparent zu machen

    • sachliche Diskussionen zu fördern und

    • diese in eine ergebnisorientierte Richtung zu lenken.

Evaluation des Partizipationsprozesses hinsichtlich sozialen Lernens

  • Eine Erhebung des sozialen Lernens im Partizipationsprozess mittels Beobachtung erwies sich als schwierig, Interviews waren dagegen gut geeignet.

  • Umfassendes Lernen über das System wurde durch den Einbezug von Akteuren möglichst verschiedener Disziplinen begünstigt.

  • Während die Interessen und Perspektiven der anderen Teilnehmer im Verlauf immer besser kennen gelernt und akzeptiert wurden, beeinflusste dies die eigenen Einstellungen der Teilnehmer kaum.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse kann unseren Publikationen entnommen werden.

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